Geschichte

Im Jahre 1920, als die Schweizer Weinwirtschaft eine schwere Krise durchlitt, begannen zahlreiche Winzer, sich auf regionaler Ebene zusammenzuschliessen. Als logische Konsequenz daraus ergab sich zwischen 1930 und 1932 die Bildung von vier Winzergenossenschaften - wobei jede über eigene Vorrichtungen zur Einkellerung und zum Keltern verfügte, um die Winzer beim Einkellern ihrer Ernten von den privaten Kellereien unabhängig zu machen.

Da die Kellereien sich weigerten, den Wein der Genossenschaften zu vermarkten, gründeten die Winzer 1932 ihre eigene Verkaufsorganisation: den Verband der Winzereigenossenschaften des Wallis, Provins.

Diese kümmert sich um Verwaltungsaufgaben, die technische und kaufmännische Leitung der Genossenschaftskellereien und - last but not least - um den Verkauf der Weine.

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges fällt die Klausel zum Schutz einheimischer Produkte, so dass die Wirtschaft des Wallis durch Importe unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund begründet der damalige Direktor von Provins, Joseph Michaud den "Concours de la Capsule Dorée", durch den für die Zukunft Qualitätskriterien bei Provins Valais festgelegt werden.

Mit den Jahren hat Provins sich beständig weiterentwickelt und stellt heute ein Unternehmen dar, das den Marktanforderungen umfassend Rechnung tragen kann.