Qualitätsüberwachung und Boden-Rebsorten-Abgleich
Provins hat schon sehr früh das ausserordentliche Potential dieses Weinbaugebiets erfasst und bereits 1945 sehr strenge Produktionsrichtlinien mit Ertragsbeschränkung und Zonenklassifikation erlassen.

Gesegnet mit einem Weinbaugebiet in idealer Lage über dem rechten Rhoneufer und mit einem - dank des Einflusses der Alpen und des Föhns - aussergewöhnlich warmen und trockenen Klima, sind die Winzer von Provins sehr stolz darauf, in ihren Parzellen so aussergewöhnliche Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Syrah reifen zu sehen, doch auch - und ganz besonders - einheimische Rebsorten von grosser Ausdruckskraft wie Petite Arvine, Amigne, Humagne Rouge oder Cornalin. Angesichts dieser grossen Vielfalt an Rebsorten dürfen allerdings Pinot Noir und Fendant nicht vergessen werden, die grossen Botschafter der Walliser Weine.
Provins hat schon sehr früh das ausserordentliche Potential dieses Weinbaugebiets erfasst und bereits 1945 sehr strenge Produktionsrichtlinien mit Ertragsbeschränkung und Zonenklassifikation erlassen. Um jede Rebsorte zu idealer Entfaltung gelangen zu lassen, wurde von Fachleuten für jeden Boden eine spezielle Betreuung erarbeitet; dieser Sachverstand ermöglicht heute die Herstellung von Weinen der absoluten Spitzenklasse.
Um seine Verarbeitungsprotokolle so weit wie möglich mit seinen technologischen Errungenschaften abzugleichen, hat Provins Valais bereits im Oktober 1999 seine sämtlichen Kellereien gemäss ISO 9001 zertifizieren lassen. So ist dafür gesorgt, dass jeder Wein vom Eingang der Beeren bis zur Abnahme der Fässer durch die schweizerischen oder ausländischen Kunden lückenlos nachverfolgt werden kann. Die Kellermeister sortieren das Ergebnis der Weinverarbeitung nach strengen Richtlinien und führen eine Qualitätsscheidung durch, die höchsten Ansprüchen genügt. Bei der Verarbeitung zu Spitzenweinen gilt es, einer Methode zu folgen, in der sich Tradition und Fortschritt verbinden, vom Weinberg bis auf den Tisch des Konsumenten.